ALDI 2018-12-06T10:43:21+00:00

Neubau eines Logistikzentrums in Stelle

Die ALDI GmbH & Co. KG Seevetal ist eine von insgesamt 32 ALDI Nord Regionalgesellschaften. Von hier werden täglich 80 ALDI Nord Märkte in der südlichen Metropolregion Hamburg versorgt. Mit 1.374 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ALDI Nord ein wichtiger und krisensicherer Arbeitgeber in der Region.

Aktuell befindet sich die Unternehmensgruppe ALDI Nord auf einem Modernisierungskurs. Neben der Modernisierung des gesamten Filialnetzes beinhaltet dies auch den Bereich der Logistik. Das seit mehr als 50 Jahren bestehende Logistikzentrum in Seevetal erfüllt räumlich und technisch nicht mehr die heutigen Anforderungen an ein modernes Warenlager. Da im direkten Umfeld von Seevetal keine ausreichenden Erweiterungsflächen vorhanden sind, haben wir uns in der Gemeinde Stelle um einen Alternativstandort bemüht. Dabei war es uns wichtig, im Landkreis Harburg zu bleiben, da die meisten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der direkten Umgebung wohnen und eng mit der Region verbunden sind. Unter Berücksichtigung des gültigen Flächennutzungsplanes wurde gemeinsam mit der Gemeinde Stelle die Fläche Fachenfelde-Süd lokalisiert. Hier planen wir den Bau eines neuen, modernen Logistikzentrums.

Wir laden Sie an dieser Stelle ein, unser Bauvorhaben näher kennenzulernen. Auf dieser Seite können Sie sich über alle relevanten Themen sowie den aktuellen Stand informieren.

Daten & Fakten

Geplanter Standort

Stelle (Niedersachsen); westlich im Gemeindegebiet, gegenüber des Gewerbegebietes Fachenfelde an der K 86

Gebäudefläche

ca. 42.500 m² (potenziell wäre langfristig eine Erweiterung um maximal 13.000 m² möglich)

Grundstücksgröße

ca. 17 ha

Arbeitsplätze am Standort

ca. 280

Entwürfe & Impressionen

Klicken Sie sich durch die Bildergalerie

Neuigkeiten

An dieser Stelle informieren wir Sie über die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem geplanten Logistikzentrum

Dezember 2018 – Presseinformation: ALDI setzt sich für Lkw-Fahrverbot durch Stelle ein

Im Rahmen der geplanten Ansiedlung eines Zentrallagers in Stelle setzt ALDI Nord ein deutliches Zeichen zur Verbesserung der Verkehrssituation für die Steller Bürger. Auf den beiden Kreisstraßen K 22 und K 86 möchte ALDI die Durchsetzung eines Durchfahrtsverbots für Lkw über 7,5 Tonnen unterstützen. Damit greift ALDI eine der zentralen Forderungen der örtlichen Bürgerinitiative „L(i)ebenswertes Stelle“ sowie des politischen Raumes auf. Zudem möchte ALDI durch eigene Maßnahmen zur Verbesserung der Situation beitragen.
Die Verkehrssituation in Stelle im Zusammenhang mit dem geplanten ALDI Logistikzentrum im Gewerbegebiet „Fachenfelde“ sorgte in den vergangenen Monaten für viele Fragen und Unmut bei zahlreichen Steller Bürgern. Insbesondere die Bürgerinitiative sowie die örtlichen Politiker forderten Optimierungen im Bereich des Verkehrskonzeptes. Die für das Projekt zuständige ALDI Nord Regionalgesellschaft Seevetal nimmt diese Anregungen auf und setzt sich für eine Verbesserung der Verkehrssituation in Stelle ein. Konkret sind mit Aufnahme des Betriebes von ALDI am zukünftigen Standort in Stelle folgende Maßnahmen vorgesehen, um den Ortskern im Bereich zwischen der K 22 und K 86 zu entlasten:
– Betriebsanweisung für die Fahrer des eigenen Fuhrparks zur ausschließlichen Nutzung der Auf- und Abfahrt Maschen. Eine Ortsdurchfahrt durch Stelle wird durch ALDI untersagt (Ausnahme: Belieferung der ortsansässigen Filiale in Stelle).
– Hinweis an die Lieferanten zur Anfahrt des Zentrallagers ausschließlich über die Autobahnabfahrt Maschen im Zuge von Warenbestellungen.
– Aufstellen von mehreren großen Hinweistafeln und Schildern – in unterschiedlichen Sprachen – auf dem Betriebsgelände und an der Ausfahrt vom Gelände zur ausschließlichen Nutzung der Autobahnausfahrt Maschen.
– Auslage von entsprechenden Flyern zur richtigen An- und Abfahrt im Warenannahmebereich.
– Regelmäßiges Anschreiben von Lieferanten, aber auch von den bekannten Spediteuren mit Hinweis auf den einzuhaltenden Verkehrsfluss, ggf. mit schriftlicher Rückbestätigung.
– Benennung eines Ansprechpartners bei Problemen.
Darüber hinaus geht ALDI Nord sogar noch einen Schritt weiter und unterstützt ein Lkw-Durchfahrtsverbot für die Kreisstraßen K 22 und K 86 in der Gemeinde Stelle. Ausschließlich Anliegerverkehre sollen davon ausgenommen sein.
„In vielen Gesprächen wurde an uns herangetragen, dass man durch die mögliche Ansiedlung des ALDI Logistikzentrums eine spürbare Verschlechterung der aktuellen Verkehrssituation in und um Stelle befürchtet. Obwohl die beauftragten  Verkehrsgutachten dies nicht bestätigen, möchten wir ein klares Signal senden, um die Situation im Sinne der Steller Bürger zu optimieren. Aus diesem Grund fordern wir ein generelles Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen auf den beiden Kreisstraßen in Stelle, an das auch wir und unsere Zulieferer uns selbstverständlich halten. Lediglich Anliegerverkehre, also beispielsweise Anlieferungen für Geschäfte und Einzelhändler im Ort, sollen weiterhin möglich sein“, so Dino Lo Giudice, Geschäftsführer der ALDI Nord Regionalgesellschaft Seevetal.
Auch im Bereich des Lärmschutzes war ALDI Nord bereits vor einigen Monaten auf die Belange der Anwohner eingegangen. Der Baukörper des Zentrallagers wurde innerhalb der Planungen gedreht, sodass die Anlieferung von der ortsabgewandten Seite erfolgt. Die weiteren Punkte wie das auf dem Areal befindliche Bodendenkmal sowie die Auswirkungen auf die umliegende Natur  befinden sich derzeit als Teil des laufenden Bauleitplanverfahrens in der Abwägung zwischen der Gemeinde Stelle und den zuständigen Fachbehörden.

September 2018 – Die Gemeinde Stelle lädt zum öffentlichen Ortstermin am 27. September

Im Rahmen der förmlichen Öffentlichkeitsbeteiligung zum geplanten ALDI Zentrallager lädt die Gemeinde Stelle am Donnerstag, 27.09.2018, zu einem öffentlichen Ortstermin für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr am Bardenweg in Stelle. Vor Ort wird das geplante Bauvorhaben skizziert. Im Anschluss daran wird die Veranstaltung um 18.00 Uhr in der Schulsporthalle in Stelle (Büllerberg 15a) fortgesetzt. Thematisch stehen dabei u. a. die betrieblichen Abläufe eines ALDI Zentrallagers am Beispiel der ALDI Nord Regionalgesellschaft Seevetal im Fokus. Die Info-Veranstaltung endet um 19.30 Uhr.

August 2018 – Aktueller Stand des Verfahrens

Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Stelle ist am 20.06.2018 der Empfehlung des Ortsentwicklungsausschusses gefolgt und sprach sich demnach für die zweite Auslegung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie der allgemeinen Öffentlichkeit aus. Die Auslegung hat am 20.08.2018 begonnen.

Die häufigsten Fragen

Das neue Logistikzentrum in Stelle entsteht auf einer Grundfläche von ca. 42.500 m², gegenüber des bestehenden Gewerbegebietes „Fachenfelde“. Für mögliche langfristige Erweiterungen des Gebäudes stehen ca. 13.000 m² zur Verfügung, um den Standort dauerhaft sichern zu können. Der Geltungsbereich des B-Planes hat eine Größe von ca. 230.000 m², wovon ca. 170.000 m² als Grundstück für das Logistikzentrum genutzt werden.
Den zugehörigen Lageplan sowie Grafiken des geplanten Logistikzentrums finden Sie weiter oben auf dieser Seite sowie in der Bildergalerie.

Die Auswirkungen auf Natur und Landschaft im Zusammenhang mit dem geplanten Logistikzentrum wurden im Vorfeld umfangreich untersucht. Jeder baulich bedingte Eingriff bringt unweigerlich Auswirkungen auf den Naturhaushalt und das Landschaftsbild mit sich. Um dies auszugleichen, wurde eine Vielzahl an Kompensationsmaßnahmen festgelegt. Dazu zählen beispielsweise der Erhalt von Waldflächen, die Anpflanzung verschiedener Bäume und Sträucher sowie der Schutz von beheimateten Tierarten.

Insgesamt sind Ausgleichsmaßnahmen auf einer Gesamtfläche von ca. 140.000 m² geplant. Dies entspricht in etwa 19 Fußballfeldern. Somit ist die Fläche der Ausgleichsmaßnahmen mehr als drei Mal so groß wie die Gebäudefläche des geplanten Logistikzentrums.

Das Logistikzentrum wird so errichtet, dass störende Emissionen (wie insbesondere Lärm) vom Ort abgewandt sind.

Die Anlieferung für das Zentrallager erfolgt auf der Südseite, die Belieferung der ALDI Märkte sowie die Anlieferung von Kühlware auf der Westseite. Hier wird das östlich gelegene Wohngebiet durch den geplanten Gebäudekörper als Schallbarriere geschützt. Der Transport von Tiefkühlware wird nicht über das Logistikzentrum abgewickelt.

Allgemein gilt, dass die Richtwerte der TA Lärm unter Berücksichtigung der Vorbelastung aufgrund bestehender Gewerbegebiete eingehalten werden müssen. Gemeinsam mit akkreditierten Ingenieuren haben wir ausgiebig geprüft, ob wir dies sicherstellen können.  Dies wurde uns gutachterlich bestätigt.

Insgesamt ist bei dem geplanten Logistikzentrum laut Verkehrsuntersuchungen des Ingenieurbüros PGT Umwelt und Verkehr GmbH mit 268 LKW-Fahrten (hin und zurück) zu rechnen. Dieser Verkehr beinhaltet alle Fahrten des eigenen Fuhrparks sowie der Fremdlieferanten und wird laut Gutachten zu 95% über die A39 und die direkte Anbindung an die K 86 / Anschlussstelle Maschen abgewickelt, sodass der Ortskern von Stelle im Vergleich zur derzeitigen Situation kaum zusätzlich belastet wird. Die Verkehrsuntersuchung hat außerdem ergeben, dass zukünftig mehr als 400 LKW-Fahrten problemlos abgewickelt werden können.

Für die Lieferfahrzeuge sowie für die Mitarbeiter stehen auf dem Betriebsgelände ausreichend Parkflächen zur Verfügung, sodass im Ort Stelle durch unseren Betrieb kein Bedarf fürs Fremdparken entsteht.

Nach Vorlage der rechtskräftigen Baugenehmigung werden ca. 9 Monate für baustellenvorbereitende Arbeiten und Erdarbeiten benötigt. Anschließend gehen wir von einer reinen Bauzeit von insgesamt 18 Monaten aus. Unsere erfahrenen Fachingenieure sichern eine bestmögliche Baustellenabwicklung zu.

Das Bebauungsplan Verfahren ist ein umfangreiches, vielschichtiges und ergebnisoffenes Verfahren, das in Deutschland die Art und Weise der möglichen Bebauung von Grundstücken regelt.

Planungshoheit hat hierbei die Gemeinde Stelle. Natürlich entstehen in einem so großen Verfahren auch Interessenskonflikte. Diese werden sehr sorgfältig in den vielen Verfahrensschritten behandelt und mit den Beteiligten unter Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und vertiefenden Untersuchungen sowie der regionalen Bedürfnisse abgearbeitet. Am Ende des Prozesses müssen die Verantwortlichen der Gemeinde Stelle die Ergebnisse abwägen. Keine leichte Entscheidung, wenn vielschichtige Perspektiven zu berücksichtigen sind. Auch in diesem Verfahren waren viele Aufgabenstellungen zu lösen. Dazu gehören die Bereiche Verkehr, Lärm und Umwelt sowie vor allem die Sorgen der Anwohner, die eine unmittelbare Veränderung ihrer Lebensbedingungen befürchten.

Das Verfahren, in dem die betroffenen Bürger seit September 2017 mitwirken konnten, hat viele dieser Punkte behandelt. Im Ergebnis konnten viele Lösungen erreicht werden:

  • Es wurden umfangreiche Kompensationsmaßnahmen vereinbart, die wertvolle Projekte ergänzen und fördern.
  • Die Gebäude und Zufahrtswege wurden gemeinsam so optimiert, dass sie kaum Einfluss auf das Umfeld haben. So wird eine direkte Anbindung zur Kreisstraße 86 (K 86) über einen neuen Kreisverkehr geschaffen.
  • Es wurden Lösungen zur Lärmbelastung gefunden. Unter anderem wird das Gebäude des Logistikzentrums mit den Toren zur wohnabgewandten Seite positioniert und so ausgerichtet, dass der Gebäudekörper als Schallbarriere fungiert.

Das alles ist der Verdienst der Mitwirkung und Diskussion aller Beteiligten – nur durch gemeinsame Arbeit können die Aufgabenstellungen zufriedenstellend gelöst werden.

Die ALDI Regionalgesellschaft in Seevetal besteht bereits seit mehr als 50 Jahren. Unsere Mitarbeiter sind eng mit der Region verbunden. Der Fortbestand des Logistikzentrums im Landkreis Harburg sichert dauerhaft Arbeitsplätze. Darüber hinaus gehört ALDI zu den größten Gewerbesteuerzahlern und trägt somit nachhaltig positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung der gesamten Region bei.

Ja, die ALDI Regionalgesellschaft in Stelle wird wie bisher auch in Seevetal die Gewerbesteuern in voller Höhe an die Gemeinde Stelle entrichten. Der Vorwurf, die ALDI Nord Regionalgesellschaft würde über Jahre die Baukosten von der Steuer absetzen, ist falsch. Denn die Regionalgesellschaft ist nur Mieter des Objekts. Bauherrin ist die ALDI Nord Immobilienverwaltung in Herten. Mit einem Umzug nach Stelle ändert sich also lediglich der Sitz der Regionalgesellschaft, die Gewerbesteuern werden der Gemeinde Stelle in voller Höhe entrichtet.

Sie suchen Angebote und Produkte von ALDI Nord? Klicken Sie HIER.